Abrufkredite
Abrufkredite sind ähnlich wie Dispositionskredite Rahmenkredite. Beim Abrufkredit ist der wesentliche Unterschied, dass dieser bei entsprechender Bonität gewährt wird, ohne dass der Kreditnehmer ein Girokonto bei der betreffenden Bank führen muss. Außerdem sind diese Kredite vom Zinssatz her deutlich günstiger als der Dispositionskredit. Es gibt allerdings nicht viele Banken, die Abrufkredite im Portfolio haben.
Den Kredit bei Bedarf abrufen
Der Vorteil dieses Rahmenkredits besteht in erster Linie darin, dass bei Bedarf Liquidität zur Verfügung steht. In Abhängigkeit von der Bonität des Antragstellers wird der Abrufkredit meist in Größenordnungen bis zu maximal 25.000 Euro bewilligt. Für die Bearbeitung werden keine Gebühren berechnet und Zinsen müssen nur auf den in anspruch genommenen Betrag gezahlt werden, so wie man das auch vom Dispositionskredit her kennt. Die Tilgung des in Anspruch genommenen Summe erfolgt in monatlichen Raten, entweder als Mindestbetrag von 30 oder 50 Euro oder nach den finanziellen Möglichkeiten. Der Rahmenkredit wird in der Regel unbefristet gewährt. Als Sicherheit gilt der Einkommensnachweis des Kreditnehmers.
Die Vorteile von Abrufkrediten
Abrufkredite werden zu deutlich günstigeren Konditionen vergeben als Dispositionskredite. Es muss keine Girokonto parallel geführt werden. Mit dem Kredit können kurzfristige Liquiditätsengpässe überbrückt werden und der finanzielle Spielraum erhöht sich.
Ein Abrufkredit sollte nicht parallel zum Dispo genutzt werden. Verbraucher die sich für das Eine entscheiden, sollten den Dispositionskredit kündigen, weil sonst die Gefahr groß ist, dass man sich dauerhaft verschuldet, wenn beide Kredite regelmäßig genutzt werden. Ein interessantes Angebot hat die Credit Europe Bank, die ihren Kredit Dr. Dispo nennt. Zu fairen Konditionen können Verbraucher diesen Alternativen Dispositionskredit bekommen, ohne dass sie ein weiteres Girokonto eröffnen müssen.
